8. Kalenderwoche 2018

Wie merke ich, dass der Frühling kommt?

Ich hab’ mich umgeguckt und umgehört, umgerochen, umgeschmeckt und umgefühlt.
Drinnen glänzen die Gummibärchen im Sonnenlicht.
Während ich hier tippe, wird die Wange, auf die die Sonne scheint, ganz warm.
Draußen wachen die Farben auf.
Fast unauffällig verteilen sich kleine Knospen grünlich an den Ästen.
Die Krokusse leuchten lila und gelborange in Grüppchen, und die Schneeglöckchen baumeln weiß und wie immer still und leise.
Tulpen und Narzissen warten mildgrün darauf, sich bald knallbunt zu zeigen.
Die Vögel zwitschern mit Schwung, wie aufgeweckt. Beflügelnd.
Die Luft juckt sonniger in meiner Nase als neulich noch.
Das Helle macht leichter.
Der Wald duftet sanft und frisch.
Die heiße Suppe wärmt von innen, und das Joghurteis-mit-Sahne auf die Hand gibt es auch schon und tut gut. Walnuss-mit-Sahne auch.
Es macht mir Spaß, die Mülltonne rauszurollen, und ich würde meinen, meine Stirnfalte entknittert.
Die Lust, tief ein- und erleichtert auszuatmen, schubbst mich aus meiner Wohnung.
Mir begegnen mehr Lächelnde.

Jessica Näser

7. Kalenderwoche 2018

Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zur unrechten Zeit.

Arthur Schopenhauer

6. Kalenderwoche 2018

Leben heißt Erinnerung, an Freude und an Leid.
An den Zauber, die Magie des Augenblicks.
Du weißt nie, was gleich geschieht,
was dir heut‘ und morgen blüht,
nur im Nachhinein wirst du vielleicht versteh’n.

Alles dreht sich im Kreis auf dem Karussell des Lebens.
Vieles geht, doch Schönes bleibt
und verliert den Zauber nie.
Alles dreht sich im Kreis.
Dich und mich wird’s wieder geben.
Irgendwann, irgendwo und irgendwie.

Höhner

5. Kalenderwoche 2018

Todsündensindlebenserlaubnisse Teil 2

Todsünde Geiz – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, andere teilhaben zu lassen an dem, was ihm wertvoll ist, und zu spüren, dass er damit sich und anderen gut tut.

Todsünde Wollust – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, leidenschaftlich und lustvoll zu empfinden, dass intime körperliche Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität im Einvernehmen wertvoll und besonders sind.

Todsünde Jähzorn – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, sich seiner Wut bewusst zu sein, sich dadurch lebendig zu fühlen und bei sich selbst zu ergründen, wo die Ursache liegt.

Todsünde Trägheit – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, wach und aktiv seinen Weg zu gestalten, sich Ziele zu setzen und ihnen nachzugehen (…und zwischenzeitlich auszuruhen, um Energie zu tanken).

…Todsünden im Allgemeinen – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, ungewollte Fehltritte zu begehen und sie sich und anderen zu verzeihen.

Jessica Näser

4. Kalenderwoche 2018

Was ist eigentlich das Gegenteil von Todsünde? – Lebensrecht?
Oder besser – ergibt sich aus jeder Tod-Sünde nicht eine Lebens-Erlaubnis?

Todsünde Neid – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, zu gönnen und die Freude von anderen mit Leichtigkeit mitzuerleben.

Todsünde Völlerei – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, offen zu sein für kleine Besonderheiten und sich dem bewussten Genuss zu widmen.

Todsünde Hochmut – Jeder Mensch hat die Lebenserlaubnis, andere so zu schätzen wie sie sind, sie in ihrem Stand zu wahren und sich zugehörig zu fühlen.

Jessica Näser

3. Kalenderwoche 2018

Ich bin davon überzeugt, dass unser Gefühl uns sagt, mit welchem Menschen in welchem Zusammenhang wir wie nah in Verbindung stehen möchten. Die Lebensaufgabe besteht darin, dies zu merken, zu würdigen und entsprechend zu agieren.

Jessica Näser

2. Kalenderwoche 2018

Das Glück

Es sitzt sich weich auf unserm Sofa. Gemütlichkeit im ganzen Haus.
Geschmackvoll wählten wir die Bilder zur Farbe der Gardinen aus.
Wir schließen nachts die Jalousien, hab’n neue Schlösser in der Tür.
Das Glück soll sich doch sicher fühlen als Dauermieter, dachten wir.

Da hat’s das Bündel schon geschnürt.
Ich glaub‘, es wohnt nicht gern möbliert
und scheint die Sicherheit zu meiden.
Versprechen, die vergisst es prompt
und dass es niemals pünktlich kommt,
kann ich nicht leiden.

Ich hab es tief als Kind geatmet im Kirschenbaum zur Blütenzeit.
Da warf’s mir seine Glückshaut über grad wie ein Sternentalerkleid.
Ich traf es unter jungen Leuten, wir feierten bei Kerzenschein.
Es war spontan, verrückt, bescheiden und machte aus dem Wasser Wein.

Dann ging es fort und kam nicht mehr.
Ich hechelte ihm hinterher,
doch ich war nie sehr gut im Rennen.
Einmal kam’s ungeheuer groß,
es trug ein Baby auf dem Schoß.
Da schossen uns vor Glück die Tränen.

Ich fand es mal beim Muschelsuchen, da gab’s mir sein Geheimnis preis:
Du rennst mir nach, willst mich erzwingen, halt inne, schau, und sei ganz leis.
Dann wirst du staunend mich entdecken, dann hörst du meinen Glücksgesang.
Und ich kann dir aus vielen Blicken entgegenschau’n dein Leben lang.

Ich bin im Brotgeruch versteckt
und wenn dich deine Liebste neckt
im Dunkeln, dann hörst du mich lachen.
Ich warte auf dich jetzt und hier
und wenn du singst, bin ich bei dir,
dich froh zu machen.

Gerhard Schöne

Neujahr 2018

Wozu wollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollten uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

Georg Büchner

52. Kalenderwoche 2017

Meine Vorweihnachtswoche setzte sich zusammen aus ein paar stressigen Tagen und aus fast zu vielen berührenden Momenten – positiven wie negativen. Ich hatte dann und wann Zeitdruck und in der Summe ein ziemliches Holterdipolter. Als ich am Samstagabend müde und gedankenverstrickt nach Hause marschierte, sah ich etwas in Augenhöhe baumeln, ich glaube es hing an einem Laternenpfahl. (…oder war es ein Stoppschild? Für mich persönlich und in diesem Moment ja, denn ich stoppte und hielt inne.)
Es war so dunkel, dass ich es kaum erkennen konnte; das Flattern der Plastikfolie hatte meine Aufmerksamkeit gefangen. Die Ampel daneben sprang von grün auf rot, und im rötlichen Licht konnte ich den selbstgebastelten Weihnachtsbaum erkennen, der liebevoll gestaltet und ungelenk verklebt in einer Schutzhülle dort angebracht war. Ich habe noch zwei Ampelphasen dagestanden, den Baum in rotem, gelbem und grünem Licht genossen und war zutiefst gerührt.
Ich freue mich für das Kind, das so Zauberhaftes in die Welt gebastelt hat und damit ernst genommen wurde, und für diejenigen, die diese unverbesserliche Botschaft erkannt und nässeschützend eingetütet haben, um sie zu „veröffentlichen“. Und ich freue mich für alle Leute, die das Glück haben, das Bäumchen zu bemerken. Wer oder was immer damit gemeint war – für mich war es ein Geschenk.
Meine erste Mission am Heiligenabendmorgen war, mit meinem Hund zur Laterne zu schlawinern und ein gemaltes „Dankeschön“ darunter zu kleben. Ich hoffe, dass der kleine Künstler oder die kleine Künstlerin es sieht.

Jessica Näser

51. Kalenderwoche 2017

Charlie Brown: „Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy!“
Snoopy: „Ja das stimmt, aber an allen anderen Tagen nicht.“

Charles M. Schulz – The Peanuts

50. Kalenderwoche 2017

Meistens ist Ehrlichkeit mit Verspätung schwieriger als die, die pünktlich kommt.

Jessica Näser

49. Kalenderwoche 2017

Ich habe mit Freunden und Bekannten über die Weihnachtszeit gesprochen. Seitdem schwimmen …oder bei der Kälte besser: schlindern… mir die Fragen im Kopf herum, warum viele Menschen in der (Vor-)Weihnachtszeit mehr als sonst an Hilfsbedürftige denken, warum sie dann doch dem Obdachlosen ein paar Worte oder Euro schenken, spendabler, großzügiger sind, oder auch die anstrengende Verwandtschaft wärmer und herzlicher empfangen als sonst im Jahr.

Ist das was Gutes? Echtes? Ist es nur aufgesetzt? Oder erleichternd? Hat das mit Verpflichtung zu tun? Mit Ent-pflichtung? Mit Gewissensberuhigung? Und Ignoranz zur restlichen Zeit des Jahres? Im Sommer ist draußen schlafen nicht so schlimm? Im Frühling ist Einsamkeit heller? Geht es um Selbstschutz? „Alles-zu-seiner-Zeit“? Ist weihnachtliches Wachrütteln nötig, um Gutes zu tun? Besser überhaupt irgendwann als nie?

Was daran ist schlecht, und was daran ist gut? Unehrlich oder ehr-lich?

Hat es mit Freude am Geben zu tun? Mit Wohlmeinen? Mit Dankbarkeit? Mit Warmherzigkeit, die in dieser Zeit Raum und Aufmerksamkeit gewinnen kann und darf? Mit Liebe wieder spüren, die im außerweihnachtlichen Alltag so leicht in den Hintergrund gerät? Sind jetzt die Herzen wacher und die Menschen besonnener als sonst?

Die Fragen schlindern immernoch, geben mir zu denken. Auch über mich.

Das weihnachtszeitliche Wohl-wollen als rein liebevoll anzunehmen ist naiv. Vorwurfsvoll und ärgerlich darüber zu sein, ist aber auch nicht stimmig. Nachdenklich sein – das passt.

Wir sind ja frei, so zu sein wie wir wollen, an jedem Tag und zu jeder Zeit im Jahr. Alle Jahre wieder.

Jessica Näser

48. Kalenderwoche 2017

Todsünde Neid?
Najaaa, ich finde Neid kann mal passieren. Manchmal ist Neid, den man sich selbst eingesteht, wahrscheinlich ehrlicher als keinen zu haben. Neid kann anregen, für sich etwas zu schaffen, neue Ziele zu etablieren. Und Neid kann einen bestenfalls darauf aufmerksam machen, was man bereits alles Gutes im Leben hat.

Missgunst dagegen finde ich tragisch.
Missgunst verbraucht wertvolle Energie, streut Negatives, verärgert und vergrämt und steht zwischen den Menschen.
Missgunst beschwert. Und sie verändert nichts.
Der Missgünstige ist der, der die Veränderung braucht.
Vielleicht kann er ja wenigstens Neid daraus machen.
Oder sogar gönnen. Gönnen erleichtert.

Jessica Näser

47. Kalenderwoche 2017

Was du verschenkst, hast du gewonnen, was du versteckst, hast du verloren.

Shota Rustaveli

46. Kalenderwoche 2017

Eine gute Freundschaft erlaubt Phasen, in denen die besondere Verbundenheit mehr zählt als die Zeit, die man miteinander verbringt.

Jessica Näser

45. Kalenderwoche 2017

Unsere Gedanken gleichen oft den Wellen an der Oberfläche eines bewegten Meeres.
Doch tief in dir, da, irgendwo im Nirgendwo,
wo du wirklich zu Hause bist,
gibt es einen stillen, klaren Bergsee.

Veit Lindau

44. Kalenderwoche 2017

Wenn wir vom Leben sprechen, sprechen wir in Wahrheit über Beziehungen. Wir existieren nicht isoliert. Unser Gefühlsleben ist immer in „Fremdbeteiligungen“ verstrickt.

Carl A. Whitaker, einer der Väter der Familientherapie

43. Kalenderwoche 2017

Kindheitserinnerung

Als ich klein war gab es so Ringe mit Steinen drin, die ihre Farbe wechseln konnten. Mein Yps-Heft hatte mir glaubhaft gemacht, dass meine aktuelle Stimmung in der Farbe des Steines sichtbar würde. Demnach brauchte ich also nur auf den Ring zu schauen und schon wusste ich, wie es mir geht. Das schien so einfach!

Jessica Näser

42. Kalenderwoche 2017

oh ja, geliebte menschen verlieren, das könnte wohl das schwerste sein, was es auf der welt gibt. sollte nie passieren und tut es doch… aber was ist die alternative? niemanden kennen, niemanden lieben, zuerst sterben? alles nicht so das wahre. verrücktes leben, verrückt.

Immanuel Reinschlüssel

41. Kalenderwoche 2017

Wenn der Herbst angekühlt nähergeraschelt kommt und der blaubehimmelte Wind stärker wird, um goldgelbe Blätter mit den rotbraunen zu verwirbeln, wenn der Regen von einem sanften Hauch zur Gesichtsmassage wird und die Frisur zu einem stürmischen Kunstwerk, dann ist es Zeit für Kerzenschein in der Dämmerung, für heiße Suppe und Wolldecke und für wohlig und gemütlich machen.

Jessica Näser

40. Kalenderwoche 2017

Stellen Sie sich vor, das Wort Luxus würde neu erfunden.
Luxus würde ab jetzt als etwas sehr Persönliches definiert, als etwas besonders Gutes, was ganz viel mit Ihnen, nichts aber mit viel Geld oder „Luxusgütern“ zu tun hat. Luxus wäre etwas, das Sie sehr genießen, das zu Ihrem Leben gehört, immer mal wieder wohltuend ist, was für Sie irgendwie stimmt; etwas, das Sie dann und wann lebendiger fühlen lässt, das einfach zu Ihnen passt. Es muss nichts materiell Wertvolles sein, nichts, was kaum erreichbar ist oder was nur andere haben, die sich „so etwas gönnen“ oder „so etwas leisten können“. Es muss auch nicht für jeden Menschen verständlich sein, weshalb Sie persönlich so davon beglückt sind. Der neue Luxus ist etwas, das Sie als Geschenk erleben, eine Kleinigkeit vielleicht, etwas besonders Bodenständiges oder Erhebendes, ein toller Geschmack, ein herzlicher Moment, ein wohliges Gefühl oder ein frischer Duft, weiches Moos, ein reibungsloses Kugellager, ein gelungener Pinselstrich, ein Käsebrot oder ein Waldlauf, ein Gespräch, ein Blick, ein Schnaufen oder ein Lied. Der neue Luxus ist eine Leichtigkeit, ein kleines liebenswertes Teilchen, das alles Lebenswerte Ihres Lebens zusammenzupuzzeln vermag, ein Vergnügen, eine Sause oder ein Kribbeln, etwas, das Sie beschwingt oder befreit oder beides, etwas Gemütliches oder Aufregendes oder sogar etwas Unbeschreibliches, einfach Herrliches.
Wenn das die neue Definition von persönlichem Luxus ist – was ist Ihrer?
Ich wünsche eine luxuriöse Woche!

Jessica Näser

39. Kalenderwoche 2017

Unterwegs ist Freundlichkeit wichtiger als eine gemeinsame Sprache.

Michael Holte

38. Kalenderwoche 2017

Ich wünsche eine leichtsinnliche Woche im Gegensatz zu einer leichtsinnigen.
Und eine leicht sinnige Woche im Gegensatz zu einer schwer unsinnigen,
mit ausreichend Feinsinn im Gegensatz zu Starrsinn.
Auf keinen Fall Trübsinn!
Bestenfalls Tief- anstelle von Stumpfsinn
und genügend Frohsinn für Unsinn.

Jessica Näser

37. Kalenderwoche 2017

In der Tat, wenn wir das meiste, was in unserem Reden und Tun unnötig ist, wegließen, so würden wir mehr Muße und weniger Unruhe haben. Frage dich also bei jeglicher Sache: Gehört diese etwa zu den unnötigen Dingen? Man muss aber nicht nur die unnützen Handlungen, sondern auch die unnützen Gedanken vermeiden; denn die letzteren sind auch die Ursache der überflüssigen Handlungen.

Marc Aurel

36. Kalenderwoche 2017

Die Umwelt aufmerksam und beeindruckt wahrzunehmen, der ehrliche und beherzte Versuch, Menschen offen und neugierig zu begegnen und sich Tieren möglichst fair zu widmen, bedeutet für mich Zuwendung zur Natur. Auch zu meiner.

Jessica Näser

35. Kalenderwoche 2017

Ich würde mir einfach nur wünschen, dass Menschen aufhören, sich so viele Gedanken darum zu machen, was für ein Geschlecht Fremde haben.

Fynn im Film Mädchen oder Junge? Aufwachsen als Transgender-Kind ARD Mediathek

34. Kalenderwoche 2017

Wer sich beschwert, kann auch danken.

Michael Becker

33. Kalenderwoche 2017

Ich suche nicht – ich finde.
Suchen, das ist das Ausgehen von alten Beständen und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.
Finden, das ist das völlig Neue!

Pablo Picasso

32. Kalenderwoche 2017

Heute empfehle ich ein geniales und erfrischendes Video über Mut – so oder so.
Google: New York Times 10m Tower
https://www.nytimes.com/video/opinion/100000004882589/ten-meter-tower.html
Viel Vergnügen!

Jessica Näser

31. Kalenderwoche 2017

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Albert Einstein

30. Kalenderwoche 2017

„Das bringe ich nicht über’s Herz.“

Die Klarheit im Herz ist so stark, dass man ihr nichts entgegen zu setzen hat.

Jessica Näser

29. Kalenderwoche 2017

ES IST
MAL WIEDER
ZEIT
FÜR EINEN
MUT
AUSBRUCH

Grafik Werkstatt Das Original – www.grafik-werkstatt.de – Karte Nr. 9929

28. Kalenderwoche 2017

Gib etwas von dem unverdienten Glück zu leben, hier zu leben, gut zu leben, an andere weiter.

Thomas Brück

27. Kalenderwoche 2017

Interkulturelle Kompetenz startet unter uns.

Jessica Näser

26. Kalenderwoche 2017

Warum aber glauben die meisten, es sei unmöglich, sich dieser Tretmühle zu entziehen? Das liegt unter anderem daran, dass uns von Kindheit an eingebläut wird, dass Drückeberger grundsätzlich Versager sind. (…) Den Ausstieg aus der Tretmühle zu verurteilen funktioniert nur, wenn man akzeptiert, dass man ein System niemals verlassen darf, wenn man erstmal drin ist – egal ob es sich um eine gescheiterte Karriere, eine abgestorbene Beziehung oder um ein brennendes Haus handelt.

Robert Wringham

25. Kalenderwoche 2017

Die Nachricht ist nicht das Wort. Die Nachricht ist, was ich tue, meine Bewegung, mein Verhalten, die bewusste und unbewusste Demonstration meiner Gedanken und Gefühle nach außen – sichere und unsichere, reife und unreife, freie und begrenzte, das, was real ist. Sich zeigen ist die Nachricht. Sie schafft Vertrauen und Voneinanderwissen und ist die Basis für Verstehen und Verändern, für echte Nähe und Verbindung.

Jessica Näser

24. Kalenderwoche 2017

Euphemismus ist die schönste Sache der Welt!

Jessica Näser

23. Kalenderwoche 2017

Der Fels

Wenn dir ein Fels vom Herzen fällt,
so fällt er auf den Fuß dir prompt!
So ist es nun mal auf der Welt:
Ein Kummer geht, ein Kummer kommt.

Heinz Erhardt

22. Kalenderwoche 2017

Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch.

Johann Wolfgang von Goethe

21. Kalenderwoche 2017

Ein Rätsel: Sanft ist sie und weich. Sie ist hell. Sie harmonisiert, mildert Süßes und Starkes. Sie unterstreicht, sie schmückt das Eigentliche und lässt es genüsslicher werden. Sie wird oft geschlagen oder gesprüht. Sie ist eine Heldin, kann Nebensache sein oder die Krönung. Und auch allein ist sie ein Fest, schluck- und löffelweise.

Jessica Näser

20. Kalenderwoche 2017

Die Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

19. Kalenderwoche 2017

Meist lohnt es sich, den positiven Anteilen einer Situation mehr Bedeutung beizumessen, als den negativen.

Jessica Näser

18. Kalenderwoche 2017

Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.

Friedrich Nietzsche

17. Kalenderwoche 2017

Viele Außenstehende erklären mein Tun als übermenschlich. Weit gefehlt. Ich bin ein ganz normaler Mensch. Die meisten gesunden Menschen würden das, was ich tue oder getan habe, auch können. Sie müssten es nur mit gleicher Vehemenz wollen, mit der ich es will.

Reinhold Messner

16. Kalenderwoche 2017

-„Was liest du da?“
-„Große Erwartungen“
-„Und wie ist es?“
-„Ich hab‘ mir mehr davon erhofft.“

Hot Shots 2 – Der 2. Versuch

Ostern 2017

Friedliche frühlingsfrische freche freie fremdenfreundliche fruchtige fröhliche Ostertage!

Jessica Näser

15. Kalenderwoche 2017

Ich habe die Stärke gehabt zu vergessen, was ich aus Schwäche gelernt hatte.

Epikur

14. Kalenderwoche 2017

Decisions as I go, to anywhere I flow,
sometimes I believe, at times when I should know.
I can fly high, I can go low.
Today I got a million, tomorrow I don’t know.

Lost Frequencies

13. Kalenderwoche 2017

„anständig sein“

Den anderen in seinem Stand wertschätzend annehmen und wahren, so dass die Verbindung unter Menschen für jeden eine gute Erfahrung und bereichernd sein kann.

Jessica Näser

12. Kalenderwoche 2017

Wenn Ihr Gehirn einfach herumsitzt, ohne irgendetwas Besonderes zu tun, wird es immer irgendetwas finden, was es tun kann, und es scheint ihm ziemlich egal zu sein, was es ist. Vielleicht macht’s Ihnen was aus, aber ihm nicht.

Richard Bandler

11. Kalenderwoche 2017

Ein großer Teich war zugefroren;
die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
durften nicht ferner quaken noch springen,
versprachen sich aber, im halben Traum:
Fänden sie nur da oben Raum,
wie Nachtigallen wollten sie singen.
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
nun ruderten sie und landeten stolz
und saßen am Ufer weit und breit
und quakten wie vor alter Zeit.

Johann Wolfgang von Goethe

10. Kalenderwoche 2017

Manchmal bringt es das Gehirn und die Stimmung in Schwung, wenn man eine Kleinigkeit anders macht als sonst, zum eispiel, wenn man in einer Unterhaltung ab und zu den ersten onsonanten weglässt.

Jessica Näser

9. Kalenderwoche 2017

Der (Mann) war von einer Zweiwochenreise zurückgekehrt, (er) hatte bemerkt, dass seine Frau einen Mundgeruch hatte. Hatte sie den immer schon gehabt? Nein. Der war neu. Wie sollte er jetzt davon anfangen? Er konnte nicht sagen: Dein Atem riecht nicht mehr so gut wie früher. Diesem Mann war sofort klar, dass er vorerst nichts sagen konnte. Und er fragte sich, was alles seine Frau an ihm bemerke und nicht ausspreche. Ein Ehepaar, zwei zunehmende Verschwiegenheiten.

Martin Walser

8. Kalenderwoche 2017

Wahrheit ist niemals allgemein, sie ist immer persönlich.

Stephan Sarek

7. Kalenderwoche 2017

Montag-Morgen-Moment: Am Montag fuhr ich müde zur Arbeit, es muss so zwanzig vor acht gewesen sein, da stand ich an der roten Ampel und sah, wie ein Radfahrer in Arbeitskluft beim Rechtsabbiegen in die Bahnschienen rutschte und der Länge nach zu Boden fiel. Autsch, dachte ich, während der Mann sich hochrappelte und wütend auf ich-glaube-polnisch die Bahnschiene anmuffelte. Ich drückte meinen automatischen Fensterknopf und wollte fragen, ob er Hilfe brauchte. Ehe ich mich versah (so ein Fenster braucht seine Zeit), liefen vier Passanten zu ihm hin, um ihm zu helfen. Der Mann kam kaum damit nach, den beherzten Leuten zu versichern, dass alles in Ordnung sei, und darüber musste er plötzlich schmunzeln. Was für ein schöner Montag-Morgen-Moment. Mein Fenster summte wieder hoch und ich fuhr lächelnd weiter.

Jessica Näser

6. Kalenderwoche 2017

Um zu einem Therapeuten zu gehen, reicht es, wenn jemand in bestimmten Situationen auf einem bestimmten Schlauch steht, so dass er sich nicht wohlfühlt oder im alltäglichen Leben aus seiner Sicht manchmal eingeschränkt ist. Er muss dafür nicht gaga sein oder durchgeknallt.

Jessica Näser

5. Kalenderwoche 2017

Veränderung ist eine Tür, die von innen geöffnet wird.

Günter Schiepek

4. Kalenderwoche 2017

Wenn etwas funktioniert – mach‘ davon mehr! Wenn etwas nicht funktioniert – verändere etwas!

Steve de Shazer

3. Kalenderwoche 2017

Jeder mögliche Nachteil des Systems zeigt sich an anderer Stelle als möglicher Vorteil.

Arist von Schlippe

2. Kalenderwoche 2017

Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.

Laozi

Neujahr 2017

Es gibt so wunderweisse Nächte, drin alle Dinge silber sind.

Rainer Maria Rilke

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